Definition: FastPath
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FastPath ist die Bezeichnung für eine Option zur Verringerung der Latenz bei ADSL-Anschlüssen.
Vorteile sind eine bessere Reaktionszeit bei Online-Spielen, eine geringere Sprachverzögerung und bessere Echo-Unterdrückung bei Internet-Telefonie, sowie eine geringfügig flüssigere Webnutzung. Als Nachteil kann in seltenen Fällen die effektive Übertragungsrate sinken.
Realisiert wird FastPath durch das Ausschalten von Interleaving, einem Hilfsmittel zur Fehlerkorrektur, auf der Strecke zwischen DSL-Modem und dem Übergabepunkt beim Telefonnetzbetreiber (DSLAM). Beim Interleaving werden die Datenblöcke verschachtelt übertragen, um bestimmte Datenfehler, sog. Burstfehler, die durch kurzzeitige elektrische Störungen auf der Telefonleitung entstehen, besser korrigieren zu können. Diese Verschachtelung führt dazu, dass die Hin- und Rücklaufzeit der Datenpakete (sogenannte Pingzeit) mit durchschnittlich 80 ms relativ hoch ist. Mit der FastPath-Option werden die Datenpakete unverschachtelt übertragen und die Latenz sinkt auf etwa 20 bis 40 ms.
Eventuell vermehrt auftretende Übertragungsfehler werden durch das TCP-Protokoll korrigiert. Die Abschaltung des Interleaving kann dann problematisch werden, wenn die DSL-Verbindung, abhängig von der Leitungsqualität und -länge, bereits an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit ist. Dies wird vor der Aktivierung von Fastpath durch den Telefonnetzbetreiber geprüft.
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